Krampfadern (Varizen)
Die Krampfaderoperation ist keine klassische Schönheitsoperation, aber die Ästhetik spielt auch hier eine große Rolle. Bei Krampfadern (Varizen) handelt es sich um erweiterte Venen, die oberflächlich sind. Venen verfügen über sog. Venenklappen. Bei gesunden Venen schließen sich die Venenklappen und fördern (gemeinsam mit der sog. Muskelpumpe) den Rückfluss des venösen Blutes zum Herzen. Ist diese Funktion beeinträchtigt, kommt es zum Rückstau des Blutes und damit zur Ausbildung von Krampfadern.
Krampfadern können unter anderem zu Schmerzen, Spannungszuständen, natürlich Hautveränderungen sowie wiederholte Venenentzündungen führen. Krampfadern können mit verschiedenen Methoden behandelt werden:
- Medikamente
- Kompressionsbehandlung (z.B. Kompressionsstrümpfe)
- Verödung (Skleosierung) bei kleinen Venen
- Radiowellen und Lasertherapie (nur bei kleinen Venen)
- Vereisung (Kyro-Technik)
- Operative Entfernung (Stripping)
- CHIVA-Methode - Neues Verfahren bei dem die Vene im Bein verbleibt und lediglich vom Blutkreislauf abgeschaltet wird.
- Krossektomie - Verschluss des ursächlichen Venenklappendefekts in der Leiste oder Kniekehle
Die Operation wird in der Regel ambulant und in örtlicher Narkose stattfinden. Nach ca. 14 Tagen ist der Patient wieder arbeitsfähig. Die meisten Patienten sind mit dem Ergebnis der Operation zufrieden. Meistens ist diese Operation medizinisch indiziert und keine reine Schönheitsoperation. Je nach Behandlungsart können Krampfadern jedoch erneut auftreten.
