Lippenkorrektur (Lippenaugmentation)
Eine Lippenvergrößerung kann durch unterschiedliche Verfahren erreicht werden. Angeboten werden operative Verfahren mit Hautstreifenverpflanzung und das Einbringen von Implantaten:
Die häufigste Methode ist die Lippenunterspritzung. Eine Lippenunterspritzung kann mit Eigenfett (Lipofilling) oder abbaubaren Substanzen (z. B. Hyaluronsäure oder Kollagen) durchgeführt werden. Diese Behandlung hält einige Monate. Die Füllsubstanz wird im mittleren Teil der Oberlippe, bzw. der Unterlippe (in das Lippenrot) eingespritzt, wie bei der Faltenunterspritzung.
Auch die perioralen (um den Mund herum) Hautfältchen können einzeln unterspritzt werden. Laserbehandlung, Chemical Peeling (chemisches Peeling, das die Hautstruktur verbessert) und Dermabrasio (Hautabschleifung) sind alternative Behandlungsmethoden.
Um Schmerzen zu vermeiden, wird vor der Behandlung örtlich betäubt. Die Behandlung dauert nur 20-30 Minuten und wird ambulant durchgeführt. Die Kosten liegen durchschnittlich bei ca. 460 €.
Nach der Behandlung können Schwellung, eine leichte Rötung und Juckreiz auftreten. Diese Symptome klingen in der Regel innerhalb von einer Woche wieder ab. Auch bei minimal-invasiven Eingriffen können Komplikationen auftreten. Bei einigen Füllsubstanzen besteht die Gefahr der Granulombildung (eine Reaktion, die ausgelöst werden kann, wenn der Körper mit fremden Substanzen in Berührung kommt). Deshalb lehnen viele Ärzte die Verwendung von permanenten Füllsubtanzen ab.
